Kopfschmerzen ohne Medikamente bekämpfen

Datum 12.04.2012 14:48:32 | Thema: Kopf

Beinahe jeder von uns hat ab und zu einmal Kopfschmerzen. Leichte Schmerzen verschwinden meist nach einigen Stunden wieder von allein, wenn man an die frische Luft geht und viel trinkt. Manchmal steigern sich die Schmerzen jedoch bis ins Unerträgliche. Wer unter hämmernden, wiederkehrenden Schmerzen leidet, die mit Symptomen wie Sehstörungen, Schwindel und Benommenheit einhergehen, der leidet wahrscheinlich unter einer Migräne. Ebenso typisch für diese sind Beschwerden wie Lichtempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen sowie Sprach- und Koordinationsstörungen. Bei ersten Anzeichen eines Anfalls sollte man sofort handeln!
Kopfschmerzen vorbeugen

Wer regelmäßig unter Migräne leidet, sollte es vielleicht einmal mit Akupunktur probieren. Diese stammt aus der chinesischen Medizin und konnte bereits bei zahlreichen Patienten dabei helfen, die Häufigkeit und Intensität zukünftiger Anfälle zu verringern. Leider bezahlen die gesetzlichen Kassen die Kosten für Akupunktur nicht, weshalb der Patient hier selber das Portemonnaie zücken muss.
Es sei denn, er ist privat versichert und hat einen Tarif gewählt, der alternative Heilmethoden unterstützt. Mehr Infos zu den Tarifen bei privaten Krankenversicherungen finden Sie unter www.aecura.de.

Weiterhin gehört es zu den vorbeugenden Maßnahmen, die Auslöser der Attacken zu identifizieren und diese dann künftig zu vermeiden. Zu den Ursachen zählen unter anderem Stress, Überanstrengung, eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr, Rücken- und Nackenschmerzen oder hormonelle Störungen. Bei Frauen ist insbesondere in der Zeit während der Periode eine Häufung zu beobachten.

Was tun bei einem Migräne-Anfall?

Kündigt sich plötzlich ein Migräne-Anfall an, so sollte man schnell Gegenmaßnahmen einleiten. Zuerst einmal sollte man ein großes Glas Wasser trinken und sich dann in einem abgedunkelten Raum hinlegen. Hat man keine Möglichkeit, sich schlafen zu legen, sollte man dennoch sofort für Ruhe sorgen und Stress vermeiden. Ebenfalls kann man dem Anfall mit sanften Kopf- und Nackenmassagen entgegenwirken.
Stellt sich keine Besserung ein, so kann man zuerst einmal zu bewährten Hausmitteln greifen. Als hilfreich hat sich hier beispielsweise Ingwer erwiesen, von welchem man ein etwa zwei Zentimeter großes Stück im Mund zerkauen sollte. Zwar ist der kräftige Geschmack beim Kauen nicht angenehm, dennoch kann Ingwer die Intensität des Anfalls merklich verringern. Auch kann man mit verschiedenen Aromen arbeiten.
Man kann hier Minz- oder Eukalyptusöl sanft mit den Fingern in die Schläfen einmassieren oder es zusammen mit Kompressen anwenden. Dafür gibt man etwas Öl in kaltes Wasser, mit welchem zwei Tücher getränkt werden. Die Tücher werden auf Nacken und Stirn gelegt und sollten etwa 15 Minuten dort verbleiben. Je nach Bedarf kann man den Vorgang anschließend noch weitere Male wiederholen.





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