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Erkältung : Grippe oder grippaler Infekt - so erkennt man den Unterschied
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Wer unter rinnender Nase, Kopf- und Gliederschmerzen leidet, spricht oft davon, an Grippe erkrankt zu sein. Gerade im umgangssprachlichen Gebrauch werden die Begriffe "Grippe" und "grippaler Infekt" oft gleich gestellt. Dabei zeigen sich die beiden Krankheiten in wesentlichen Aspekten klar unterschiedlich, lediglich einige der Symptome im Anfangsstadium können sich ähneln.

Grippe ist von grippalem Infekt schwer zu unterscheiden

Eine tatsächliche Grippe, wie sie sowohl im Winter als auch als typische Sommergrippe auftreten kann, wird durch Influenza-Viren verursacht. Im Unterschied dazu kann ein grippaler Infekt von mehr als 200 unterschiedlichen Erregern, die meist als sogenannte Corona-Viren oder Adeno- bzw. Rhino-Viren auftreten, ausgelöst. Damit ist klar, dass die Influenza, also die Grippe, von ganz anderen Erregern ausgelöst wird als der grippale Infekt. Damit ist auch klar, dass die Maßnahmen in der Therapie andere sein müssen, vor allem hilft die traditionelle Grippe-Schutzimpfung nicht gegen die grundlegende Erkältungskrankheit.

Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Erkrankungen liegt im Beginn, denn während eine Erkältung meist schleichend mit Schnupfen, verstopfter Nase und einem Druckgefühl in den Ohren bemerkbar macht, tritt eine typische Grippe sehr rasch auf. Auch hohes Fieber, das bis zu 41 Grad erreichen kann und eine akute Infektion der Atemwege, gehören zu den typischen Symptomen, die ein allgemein sehr starkes Krankheitsgefühl beim Betroffenen auslösen.

Unterschiedliche Krankheitsmerkmale helfen zur richtigen Diagnose

Ein grippaler Infekt äußert sich meist durch Absondern eines klaren wässrigen Sekrets aus der Nase, das später dickflüssiger und durch eine zusätzliche Infektion eine gelbliche oder grünliche Färbung annehmen kann. Damit fällt das Atmen durch die Nase sehr schwer, wobei es zusätzlich zu einem Druckgefühl in den Ohren kommen kann. Der Betroffene leidet an leicht erhöhter Temperatur und einem insgesamt schlappen Gefühl im ganzen Körper. Ausdruck findet dies in Kopf-, Hals und Gliederschmerzen. In den meisten Fällen verläuft der grippale Infekt ohne Komplikationen und klingt nach fünf bis sieben Tagen auch wieder ab.

Eine echte Grippeerkrankung verläuft schwerwiegender und äußerst sich zudem in klassischen Symptome wie

- hohes Fieber und Schüttelfrost
- Appetit- und Antriebslosigkeit
- Kopf- und Gliederschmerzen, manchmal auch Augenschmerzen
- Husten und Heiserkeit
- Halsschmerzen

Das Fieber kann zwischen drei und vier Tage dauern, wobei es bei konstant hoher Temperatur um den dritten Krankheitstag zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion kommen kann. Der Husten, der meist als Reizhusten auftritt, kann mehrere Wochen den Patienten beeinträchtigen. Grundsätzlich beträgt die Krankheitsdauer zwischen 7 und 14 Tage.

Unterschiedliche Therapieformen bringen Erfolg

Bei einer tatsächlichen Grippeerkrankung werden die Glieder- und Kopfschmerzen meist mit Schmerz- oder Fiebertabletten, die Paracetamol oder Acetylsalycilsäure enthalten, bekämpft. Fiebersenkende Medikamente sollten erst ab einer Temperatur über 39 Grad eingesetzt werden. Klar ist, dass neben Grippe Medikamenten auch Bettruhe und eine mehr als ausreichende Flüssigkeitszufuhr den Krankheitsverlauf beeinflussen. Um sekundäre Infektionen zu vermeiden, kommen Antibiotika zum Einsatz.

Damit die Symptome des grippalen Infekts gelindert werden und eine Genesung fortschreitet, sollte sich der Betroffenen in jedem Fall schonen und das Bett hüten. Zusätzlich hilft es, wenn Kamillen- oder Salbeidampf inhaliert wird und viele heiße Getränke, die mit Honig gesüßt sind, getrunken werden. Als sehr angenehm empfinden viele Kranke, wärmende Halswickel und Lutschtabletten, die ebenfalls mit antibakteriell wirkenden Zusätzen versehen sind. Klar ist, dass sich die allgemeinen Lebensgewohnheiten, wie Rauchen und Koffeinzufuhr, im Krankheitszustand eher als nicht förderlich erweisen. Die meisten Betroffenen fühlen sich aber ohnehin so schlapp und verspüren keine Lust auf Zigaretten oder Kaffee. Viel ratsamer ist es da schon, wenn auf alte und bewährte Hausmittel zurückgegriffen wird. Ingwertee mit Zitronensaft und Honig zum Trinken und Teebaum- und Pfefferminzöl zum Einreiben der Nasenflügel und Inhalieren, kann wirklich helfen und die Symptome lindern. Einen Versuch wert ist es auch, Zwiebelscheiben auf einen Beistelltisch zu legen. Die Dämpfe sollen angeblich bei verstopfter Nase helfen.

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